Wir bleiben cool

Die richtige Kühltechnik für jeden Anlass

In unserer neuen Serie „Das ist KEB“ stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen zentrale Produkt- und Anwendungsbereiche von KEB Automation vor. Neben spannenden Einblicken in die Welt der Automatisierung erhalten Sie praxisnahe Hinweise, wie Sie die Effizienz Ihrer Anlagen steigern und dabei sogar Kosten sparen können. Den Auftakt der Serie markiert die Kühltechnik, der in den Frequenzumrichtern von KEB eine entscheidende Rolle zukommt.

Drive Controller wie der COMBIVERT S6 oder F6 von KEB sind in Schaltschränken auf der ganzen Welt zuhause. Sie übernehmen herausfordernde Antriebsaufgaben, damit Maschinen und Anlagen ihre größtmögliche Effizienz abrufen können. Einen „kühlen Kopf“ bewahren die Drive Controller zu jeder Zeit durch moderne, technische Lösungen: Mit der Luft-, Flüssigkeits- oder Ölkühlung bietet KEB gleich drei unterschiedliche Kühltechniken an, die die Drives im höchsten Grad skalierbar machen und den Einsatz in verschiedenen Applikationen problemlos ermöglichen. 

Luft, Flüssigkeit oder Öl – Kühlkonzepte im Überblick

Hinter den Umrichtern mit Flüssigkeitskühlung, die sich bereits in der dritten Generation bei KEB befinden, stecken rund 25 Jahre Erfahrung. Die Kühlung mittels Flüssigkeit ist besonders effizient und erhöht die Lebensdauer des Frequenzumrichters, da dieser kühler und gleichmäßiger betrieben werden kann. Die verwendeten Edelstahlrohre, durch die die Kühlflüssigkeit fließt, sind korrosionsbeständig und robust gegenüber Lochfraß – das sorgt für eine höhere Verfügbarkeit der Drive Controller und letztlich auch die der Anlage beziehungsweise Maschine. Durch die Option, Bremswiderstände auf der Flüssigkeitskühlung aufzubauen, verringert sich darüber hinaus der Verdrahtungsaufwand und es entsteht eine ebenso effiziente wie platzsparende Kühllösung.

Mit der Luft- oder Ölkühlung bestehen weitere Möglichkeiten, die für den Betrieb ideale Temperatur des Drive Controllers zuverlässig sicherzustellen. Ist etwa Öl an einer Maschine verfügbar, so kann dieses zur Kühlung durch die dafür speziell ausgelegten Kühlkörper verwendet werden. Derweil zeichnet sich die als Standard etablierte Luftkühlung dadurch aus, dass es dem Anwender selbst möglich ist, die Lüfter bei Bedarf zu wechseln.

Zwei Einbauarten verfügbar

Nicht nur die Kühlvarianten, sondern auch die Art des Einbaus erlauben Maschinen- und Anlagenbetreibern ein hohes Maß an Flexibilität bei der Nutzung von KEB Drive Controllern. Neben dem Schaltschrankeinbau, welcher der IP-Schutzklasse 20 entspricht, sind die Flüssigkeits-, Luft- und Ölkühlung jeweils auch in einer Durchsteckvariante realisierbar.

Der Kühlkörper wird dabei durch die Rückwand des Schaltschrankes gesteckt und erfüllt an der Außenseite Anforderungen der IP-Schutzklasse 54. Dadurch ergeben sich verschiedene Vorteile: Rund 80 Prozent der Verlustleistung des Drive Controllers finden außerhalb des eigentlichen Schrankes statt. Somit bleibt weniger Abwärme im Schaltschrank, die die dort verbauten Komponenten negativ beeinflussen könnte und der Schrank kann von Beginn an kleiner ausgelegt werden. Das schafft Platz und reduziert die Kosten spürbar.

Das Angebot an unterschiedlichen Kühlmöglichkeiten wird durch das – je nach Gehäusegröße verfügbare – Kühlflüssigkeitsmanagement abgerundet. Dadurch kann die Menge der Kühlflüssigkeit bedarfsgerecht gesteuert werden. So lassen sich beispielsweise aus Betauung resultierende Kurzschlüsse, die eine Gefahr für den Umrichter darstellen, frühzeitig unterbinden.

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Autor: Tim Schöllmann