Sinkende Ausschüsse durch optimierte Presse

KEB Automation unterstützt bei High-End-Servopresse

Bis zu 70 Prozent der Energiekosten können Kunden durch eine neu entwickelte Servopresse einsparen, die Michael Stangier mit seiner Firma MS-Hydraulik für den Fahrzeugbau entwickelt und gemeinsam mit einem italienischen Partner umgesetzt hat. Für die besondere Maschinentechnik, die bei hat sich das Unternehmen aus Hattingen (Ruhr/ NRW) an KEB Automation als Partner für die Bereiche Servoantriebe und Energieeffizienz gewandt.

Bei der Planung der High-End-Servopresse setzte Stangier insbesondere auf die Active Infeed Converter-Lösung von KEB (AIC, auch Active Front End genannt). Diese ermöglicht sowohl die Energieaufnahme aus dem Netz als auch die Energieabgabe ins Netz. Insgesamt bietet das Portfolio von KEB skalierbare Lösungen für Lade- und Speichertechnologien von 11 kVA bis 1.000 kVA. Zehn COMBIVERT F6 Servo Drives sowie zwei COMBIVERT S6 Servo Drives und zwei F5 Active InFeed Converter kommen in der Presse zum Einsatz. Unterm Strich steht in diesem Fall eine Press-Leistung von bis zu 1.200 Tonnen, womit große Einzelteile aus Stahl für den Fahrzeugbau gefertigt werden können.  

Ein entscheidender Vorteil: Nicht nur Energiekosten lassen sich sparen, sondern auch die Ausschüsse können durch eine sehr präzise Fertigungsweise gesenkt werden. Künftig wolle man die Technologie weiter etablieren, berichtet MS-Hydraulik CEO Michael Stangier. „Wir möchten zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, effizientere Pressen zu bauen. KEB ist in der Planung und Umsetzung ein loyaler und verlässlicher Partner, deren Teamfähigkeit ich sehr schätze“, sagt er. Davide Fusari, zuständiger Vertriebsingenieur bei KEB: „Diese Maschine ist aufgrund ihrer Größe und Leistung – auch weltweit – ein absolutes Premium-Produkt. Dort ist unsere High-End-Antriebstechnik und das Versorgungs- und Regenerationssystem, der F5 Active InFeed Converter, verbaut.“

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Autor: Tim Schöllmann