Partnership Award für KEB auf der Haitian Suppliers Conference 2018

Drei Fragen an… Wolfgang Wiele (CTO, KEB Automation)

Herr Wiele, was zeichnet die erfolgreiche Beziehung zwischen der Haitian Plastics Machinery Group und KEB Automation aus?
Zunächst einmal die vertrauensvolle und langjährige Partnerschaft unserer Unternehmen. Das spiegelt sich aus meiner Sicht zum einen im Bereich der Technik wider, wo zahlreiche Ingenieure auf beiden Seiten kontinuierlich an neuen Entwicklungen und Innovationen für die Kunststofftechnik arbeiten. Zum anderen sind klar definierte Prozesse, ein Key Account Management und stetige Kommunikation unter Berücksichtigung interkultureller Kompetenzen unsere gemeinsamen Erfolgsfaktoren. Letzteres ist vor allem im Bereich Service notwendig, wo wir Haitian ein globales Servicenetzwerk zur Verfügung stellen.

KEB arbeitet nun schon über 14 Jahre mit Haitian zusammen: Wohin geht die Partnerschaft künftig?
Was wir in China begonnen haben setzen wir seit einigen Jahren auch in Europa, Amerika und Indien erfolgreich fort. Die enge Zusammenarbeit zwischen Haitian International Germany in Ebermannsdorf und unserer Zentrale in Barntrup ist ein Beispiel für gelebte vertrauensvolle Zusammenarbeit. Außerdem arbeiten wir fortlaufend an neuen Projekten. Gerade zum Thema „Internet of Things“ im Hinblick auf Remote- und Predictive Maintenance gibt es viele neue Ansatzpunkte, an denen Teams aus beiden Unternehmen eng zusammenarbeiten.

Was sind Meilensteine der bisherigen Zusammenarbeit?
Aus technischer Sicht war es sicher die bedarfsgeregelte Servopumpe in den „Mars“-Maschinen, welche über Jahre hinweg stetig weiterentwickelt wurde und heutzutage in vielen Haitian-Maschinen verbaut ist. Ein weiterer Meilenstein war die Fertigstellung der vollelektrischen „Venus“-Baureihe, die sich mit hoher Beschleunigung und Präzision zum Trendsetter entwickelt hat. Darüber hinaus sind wir stolz darauf, Haitian Geräte aus Barntrup – und damit „Made in Germany“ – zu liefern.