COMBIVERT F6 – Die neue Freiheit!

Immer kompakter, schneller und flexibler: An moderne Drive Controller stellen Hersteller und Anwender hochgradig automatisierter und sicherheitsrelevanter Maschinen maximale Anforderungen. Der KEB COMBIVERT F6 erfüllt dies und erlaubt es unterschiedlichste kunden- und branchenspezifische Lösungen zu generieren.

In einem Leistungsbereich von 4 kW bis 400 kW decken KEB COMBIVERT F6 als Einzelachsgeräte eine große Bandbreite an Applikationen ab. Praktisch umgesetzt in sieben Gehäusegrößen erreicht die F6 Baureihe dabei eine bisher nicht gekannte Kompaktheit und dazu die Flexibilität von Luft- und Wasserkühlung in verschiedenen Einbauarten.

Zu den breit unterstützten Motortypen wie ASM, DSM, IPM, SRM, Linear, High Torque Motor und High Speed Motor, finden Sie im F6 zusätzliche Funktionalitäten wie z.B.  automatisches Anti-Cogging und die optimierte Drehmomentvorsteuerung für lineare und nicht lineare Kinematiken.

Alle genannten Motortypen werden aus nur noch einer Firmware in einer einzigen Gerätevariante betrieben. Ebenso sind die bewährten geberlosen Regelverfahren SCL und ASCL integriert.

Wer auf die Regelung mittels Encoder angewiesen ist, dem stehen mit der 2-kanaligen Multigeberschnittstelle alle gängigen Encodertypen wie Resolver, TTL, HTL, SinCos, SSi, EnDat, Hiperface, oder BiSS zur Verfügung.

Die Grundlage aller Bewegungen ist die Implementierung von Antriebsprofilen nach CiA402 (IEC 61800-7). Abhängig von der Antriebsaufgabe sind Anwendungen in standardisierten Profilen abgebildet, die zudem individuell angepasst werden können. Der Wechsel von Drehzahl-, Positions- und Drehmomentregelung mit synchroner oder asynchroner Übertragung kann im laufenden Betrieb erfolgen.

In der Anbindung an die Steuerungswelt ist F6 ebenfalls breit aufgestellt. In Gerätevarianten ist EtherCAT bzw. Varan und CANopen „on Board“ sowie ProfiNET und POWERLINK via Realtime Ethernet Interface auswählbar.

Funktionale Sicherheit im Antrieb erfüllt jeder F6 mit STO (Safe Torque Off). Zusätzlich sind die gängigen drehzahlbasierenden Sicherheitsfunktionen (z.B. SLS / SLI / SLP / SDI / …) optional implementiert. Alle Sicherheitsfunktionen können in Anwendungen bis SIL3 gemäß IEC 61508 bzw. bis PLe gemäß ISO 13849 verwendet werden. Angesteuert werden die Sicherheitsfunktionen über sichere digitale Eingänge oder über FSoE (Fail Safe over EtherCAT).