MitarbeiterStory: Boris Schneider

Vom S3-Racing-Team zum KEB-Team… wie das freiwillige Engagement an der Technik begeisterter Nachwuchskräfte die Lücke zwischen Karriereangebot und Talentnachfrage erfolgreich schließt…
 

Wo früher die Mechanik den Mittelpunkt der Faszination in der Automobiltechnik bildete, prägt heute die Elektronik die moderne Welt. Der Generationenwechsel vom Verbrennungsmotor zur E-Technik hat längst stattgefunden. In diesen Zeiten der Veränderungen und des Aufbruchs in ein technologisch innovatives Zeitalter hat sich das ehrgeizige S3-Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, einen Rennwagen mit elektrischem Antrieb zu konstruieren, im Jahr 2012 auf die Suche nach einem passenden Supporter begeben.

Und so geschah es, dass auf einem der wichtigsten Präsenzevents, nämlich der Hannover Messe, der erste wertvolle Kontakt zustande gekommen ist. Jung, dynamisch, wissbegierig, ehrgeizig, begeistert für Technik, Engagement für eine gemeinsame Sache, kompetent, klar definiertes Ziel vor Augen, jedes auch kleinste Detail des Antriebskonzeptes war definiert. Diese Eigenschaften haben KEB davon überzeugt, den jungen Talenten bei ihrem Tatendrang behilflich zu sein. Ohne zu zögern erfolgte sogleich der partnerschaftliche Handschlag. KEB fühlte sich geehrt, als potenzieller Sponsor angesprochen worden zu sein. Denn was gibt es besseres, als junge Talente hautnah bei der Weiterentwicklung ihrer Kompetenzen zu erleben, zu begleiten, zu unterstützen. Und keinerlei bürokratischen Hürden sollten den glänzenden Auftritt des Teams dämpfen. Das kompetente Applikationsteam bei KEB unterstützte die Gruppe E-Technik Power Train im S3-Team, die für die Parametrierung und Programmierung der Steuerungen und Antriebe verantwortlich ist. Während der gesamten Projektlaufzeit erwies sich KEB als treuer Begleiter: Lieferung der angefragten Komponenten ohne Verzögerungen, immer zeitnahe Unterstützung in allen Fragestellungen, Empfehlungen wurden vom S3-Team dankenswert angenommen und in die Praxis umgesetzt.

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Der erste komplett neue E-Rennwagen wurde 2011 präsentiert. 2012 Erfolg auf ganzer Linie: Von 20 E-Teams nahm der S3-Rennwagen den 4. Platz beim Rennwettbewerb in Spanien ein. Ein Gefühl des Stolzes ist hier keineswegs fehl am Platz!

Nicht nur für das S3-Team ergeben sich aus dem Projekt wertvolle Kontakte zu Sponsoren, da diese gleichzeitig die Position der potentiellen zukünftigen Arbeitgeber einnehmen. Auch auf Seiten der Unternehmen wird das Engagement der einzelnen Teammitglieder gewürdigt und honoriert. Das Beschäftigungsverhältnis zwischen Herrn Schneider und KEB ist das gewinnbringende Resultat für beide Seiten, das aus dem kontinuierlichen Kontakt und vor allem aufgrund des starken Engagements auf Seiten von KEB entstanden ist.
 

STECKBRIEF

  • Abgeschlossene Ausbildung: Energieelektroniker für Betriebstechnik
  • Abgeschlossenes Studium: Studiengang Elektrotechnik, Schwerpunkt Automatisierungstechnik
  • Weiterbildungsmaßnahmen: Fachrichtung Antriebs- und Steuerungstechnik
  • Aktuelle Position bzw. Einsatzgebiet: Applikationsingenieur in der Steuerungstechnik
  • Tätigkeitsbeschreibung: Unterstützung des Vertriebsteams bei der
    Betreuung von kundenspezifischen Lösungen

Welche Anforderungen haben Sie an Ihre Ausbildungszeit gestellt?

„Ich wollte vor allem gefordert werden und meine Fachkenntnisse ausbauen. Deshalb habe ich mich bewusst dafür entschieden, mich weiterzubilden, indem ich mich für den Studiengang Fachrichtung Elektrotechnik an der Universität Siegen eingeschrieben habe.“

Wie haben Sie Ihren Arbeitgeber ausgewählt? Welche Faktoren spielen für Sie eine Rolle, wenn es um das Thema „Arbeitgeberattraktivität“ geht?

„Mein erster Arbeitgeber war ein renommierter Automobilzulieferer. Wichtig war für mich immer, dass ich meine Kompetenzen nicht einfach nur weiterentwickle sondern diese auch praktisch anwende. Was bedeutet denn schon bloße Theorie, wenn man diese nicht in die Praxis umsetzen kann?!.“

Sie haben bereits im frühen persönlichen Entwicklungsstadium die Vorliebe fürs Programmieren entdeckt. Was genau reizt Sie an diesem Thema?

„Weil es dabei nicht nur um die Auseinandersetzung mit Softwaremodulen geht, sondern auch die Hardware im Vordergrund steht. Gerade die Kombination aus diesen beiden Perspektiven macht die Arbeit so interessant.“

Wieso haben Sie sich ausgerechnet auf den Bereich „Antriebs- und Steuerungstechnik“ spezialisiert?

„Die Vorstellung darüber, etwas Starres in Bewegung zu versetzen und dadurch zum Leben zu erwecken, war der Motivationsfaktor schlechthin, mich genau auf diesem Gebiet zu spezialisieren.“

Wieso gefällt es Ihnen, bei KEB zu arbeiten?

„Die Zeit ist ein essentieller Faktor für jedes Unternehmen. Die kurzen Entscheidungswege ohne den unnötigen Bürokratismus erlauben eine schnelle Lösungsfindung. Dies ermöglicht die Umsetzung vieler Projekte, was für einen hohen Grad an Abwechslung sorgt. Da KEB auf die Kompetenzen seiner Mitarbeiter vertraut, wird Selbständigkeit groß geschrieben. Somit ist viel Freiraum für eigene Ideen aber auch die Umsetzung dieser in die Praxis gegeben. Abstimmungen mit dem Team stehen zwar auf der Tagesordnung. Summa summarum trifft man jedoch die Entscheidungen seinen eigenen Tätigkeitsbereich betreffend weitestgehend eigenständig.“