KUKA und KEB mit sicherer Kommunikation

Was bedeutet das praktisch?

img_mu_app_kuka_800.jpg© KEB Automation KG / KUKA KRC4

In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Automatisierungstechnik. Basis dafür sind intelligente, digital vernetzte Systeme, die Maschinen und Anlagen verbinden. KUKA und KEB Automation zeigen nun, wie das praktisch aussieht.

In diesem Themenfeld stellt KEB Automation eine neue Lösung bereit, um eine Konnektivität zu Robotern von KUKA mit verschiedenen Anwendungen realisieren zu können. Mit dem C6 HMI LC bietet KEB nun die Möglichkeit, sowohl Daten auszutauschen als auch KUKA Roboter zu steuern und zu programmieren. Das System von KEB kombiniert die Visualisierung mittels HMI und die Steuerung – eine PLC – in einem Gerät. Das vereinfacht die Komplexität des Systems und reduziert die Kosten. EtherCAT, als leistungsstarker Feldbus, erleichtert außerdem die Verbindung zum Roboter.

Ausgehend von individuellen Kundenanforderungen bietet KEB mehrere Lösungen, um verschiedenste Anwendungsfälle umzusetzen:

Visualisierung
Durch das C6 HMI LC hat der Anwender die Möglichkeit, Informationen – etwa die aktuelle Position des Roboters – durch ein entsprechendes Visualisierungskonzept darzustellen und Daten zwischen dem Roboter und dem HMI auszutauschen.

Steuerung
Die Funktionsbausteinbibliothek „mxAutomation” von KUKA, die auf PLCopen Standards basiert, ermöglicht die Programmierung, Diagnose oder Handverfahren der KUKA Roboter über FB-Bausteine der PLC. Die Bibliothek bringt nahezu alle Programmierbefehle der KUKA Sprache in die PLC. Die Bewegungssteuerung der Achsen erfolgt anschließend durch den Roboter selbst.

Sicherheit
Darüber hinaus bieten die Lösungen von KEB die Möglichkeit, eine Sicherheitssteuerung in das System zu integrieren. Die C6 Safety PLC nutzt „Safety-over-EtherCAT“ als sicheres Feldbusprotokoll zur Datenübertragung und Kommunikation mit dem Roboter, womit Sicherheitsfunktionen mit dem Roboter umgesetzt werden können.